Die Geschichte der Uhlenköper Omnibusse

Die Erfolgsgeschichte der "Uhlenköper-Busse" und der Firma Paul Schulze, des ältesten Omnibusunternehmens in Uelzen:

Die AnfängeAm Jahresbeginn 1933 ermunterten die wirtschaftlichen Verhältnisse mit über 7 Millionen Erwerbslosen nicht gerade dazu, einen eigenen Fuhrbetrieb ins Leben zu rufen. Doch am 1. Januar 1933 versuchte Paul Schulze, sich mit einem Lastwagen eine eigene Existenz aufzubauen. cms 444 55ef080d0e87aMit viel Fleiß und Ausdauer verfolgte er den Ausbau seines jungen Unternehmens. Wochentags wurden Bedarfsgüter aller Art befördert, sonntags erhielt der Lastwagen durch eine mit Zelluloidfenstern versehene Plane und den Einbau von Holzbänken eine "komfortablere" Ausstattung für die Beförderung von Sportmannschaften und anderen Ausflüglern. Paul Schulze fuhr sich mit seinem Lastwagen die Mittel zusammen, um schon 1934 einen Omnibus anschaffen zu können. Der Betriebsgründer blieb unermüdlich bestrebt, seinen Fuhrpark zu vergrößern. So wurde 1936 ein zweiter und 1938 ein dritter Omnibus angeschafft. Gleichzeitig kam ein neuer Lastkraftwagen mit Anhänger hinzu.

SDie Belegschaftchon 1937 hatte Paul Schulze versucht, eine Omnibuslinie zwischen dem Stadtgebiet und dem damals so beliebten Ausflugslokal Fischerhof zu eröffnen. Aber der Betrieb erwies sich unter den damaligen Verhältnissen als nicht rentabel, denn die Stadt Uelzen hatte zu der Zeit nur 12.000 Einwohner. Der Plan, einen Stadtbusbetrieb ins Leben zu rufen, hatte Paul Schulze dennoch immer wieder beschäftigt, und am 1. Oktober 1948 eröffnete er aus eigener Initiative und ohne kommunale oder staatliche Unterstützung die erste UHLENKÖPER-Stadtbuslinie. Die Stadtbuslinien wurden bis auf 8 Stadtbuslinien bis zum Jahr 2001 ausgebaut.

 

Die Anfänge

Nach dem Tod des Firmengründers Paul Schulze 1975 wurde die Firma von seiner Tochter Ingrid und Ihrem Ehemann Uwe Tillmann erfolgreich weitergeführt. Seit 2002 ist die dritte Genaration durch den Sohn Ulf Tillmann für den Betrieb verantwortlich. Um den weiteren Anforderungen des Öffentlichen Personen-nahverkehrs auch für die Zukunft gerecht zu werden, wurde im Jahre 2002 eine Kooperation mit den Stadtwerken Uelzen eingegangen.

 

Die aktuelle Flotte"Dat sünd die Uhlenköper": Wenn die Omnibusse in den ersten Jahren Fahrten in die nähere Umgebung durchführten und am Reiseziel gelesen wurde, daß der Bus aus Uelzen kam, hieß es oft: "Dat sünd de Uhlenköper". Paul Schulze nahm dies als Anregung, den Namen "UHLENKÖPER" mit einer stilisierten Eule groß auf die Seitenflächen seiner Busse malen zu lassen. Im Laufe der Zeit wurde auch die Eule flügge und heute fahren 5 moderne Reisebusse (darunter sind auch zwei behindertengerechte- und rollstuhlgerechte Reisebusse und ein Fahrradanhänger) Vereine, Schulen und Gesellschaften in alle schönen Gegenden unserer näheren und weiteren Umgebung und natürlich auch ins Ausland.

Der besondere Stolz ist für uns die Tatsache, dass ein großer Teil unserer Vereine schon seit der Gründung des Unternehmens mit dem "Uhlenköper" fährt. Nur so ist die stetige Aufwärtsentwicklung des Unternehmens zu erklären.